Stabilität der ProbenStabilität der Proben für hämatologische Untersuchungen Die Stabilität des Untersuchungsgutes für hämatologische Untersuchungen ist gering. Von grosser Wichtigkeit ist die korrekte Blutentnahme: Entnahmeröhrchen müssen bis zur Markierung gefüllt werden. Unmittelbar nach der Blutentnahme muss das Röhrchen sorgfältig gemischt, aber auf keinen Fall geschüttelt werden.
Die Stabilität einzelner Analyten im Serum/Plasma wird in der Literatur zum Teil widersprüchlich angegeben. Generell ist es wünschenswert, mit möglichst frischem Material zu arbeiten. Eine rasche und gute Trennung der zellulären Bestandteile vom Serum/Plasma ist für viele Bestimmungen sehr wichtig. Im allgemeinen kann für Serum oder Plasma von folgenden Regeln ausgegangen werden: Bei Raumtemperatur kommt es innerhalb von 4 Stunden zu keinen wesentlichen Veränderungen der Metaboliten, Enzyme und Elektrolyte. Bei 4 °C bleiben die Parameter innerhalb von 24 Stunden praktisch unverändert. Hämolyse führt zu hohen Werten bei verschiedenen Analyten. Insbesondere bei GOT (ASAT) Dazu stört das Hämoglobin im Serum viele analytische Methoden. Medikamente sind eine häufige Ursache für inplausible Laborresultate. Sie können einerseits die Analytenkonzentration verändern oder auch mit den Bestimmungsmethoden interferieren. Stark lipämische und ikterische Seren können ebenfalls zu Störungen in der Analytik führen. Damit bei Nachbestellungen abgeschätzt werden kann, ob eine Bestimmung eines Parameters noch sinnvoll ist, haben wir eine Liste der wichtigsten Analyten und deren Stabilität im Serum und Urin zusammengestellt. Bei Unklarheiten (Verwendung von EDTA-Plasma, spezielle Bestimmungen usw.) bitten wir Sie, mit uns Verbindung aufzunehmen.
(zusammengestellt aus verschiedenen Quellen)
ACTH (Adenocorticotropes Hormon): EDTA-Plasma
Information für die Patientin (bei Schwangerschaft siehe unten) Einnahme der letzten Mahlzeit 8 bis 12 Stunden vor Testbeginn. Evtl. Lesestoff mitnehmen, da die Patientin/der Patient während der ganzen Testdauer sitzen oder liegen muss. (Bei körperlicher Bewegung wird zuviel Glukose verbrannt, dadurch wird die Interpretation des Testes verunmöglicht.) Im Labor: - Erste Blutentnahme nüchtern (kapillär oder venös) - Die 75 g Glukose in ca. 300 ml Wasser oder Schwarztee auflösen, viel Zitronensaft beigeben. Das Getränk innerhalb von 5 bis 10 Minuten trinken. - 2 Stunden nach der ersten Blutentnahme folgt die zweite. Abklärung Schwangerschafts-Diabetes:
In der Infektionsserologie werden in erster Linie spezifische Antikörper aus den Klassen IgG, IgM und IgA gegen die verschiedenen Infektionserreger nachgewiesen. Diese Antikörper sind sehr stabil und können auch noch aus tiefgefrorenen Seren nach Monaten bestimmt werden. Es soll einzig wiederholtes Tiefgefrieren und Wiederauftauen vermieden werden.
Zur Urinsammlung und zu den Diätvorschriften sind bei uns Informationsblätter erhältlich. Bemerkung |
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